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Bundeswehr Test: Ablauf, Inhalte und Dauer des Verfahrens

Bundeswehr Test verstehen: CAT-Test, Sporttest, ärztliche Untersuchung und Interview. Ablauf, Dauer und Vorbereitung Schritt für Schritt erklärt.

Soldaten in Uniform bei einer praktischen Übung während des Bundeswehr Einstellungstests im Karrierecenter.

Wer sich bei der Bundeswehr bewirbt, sucht meist eine einfache Antwort auf eine einfache Frage: Was passiert eigentlich an diesem Testtag? Die kurze Antwort lautet, dass es keinen einzelnen Test gibt, sondern ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit mehreren Prüfstationen. Dieser Artikel bringt die Stationen in eine nachvollziehbare Reihenfolge, nennt die bekannten Zeitvorgaben und zeigt, wo sich der Ablauf je nach Laufbahn unterscheidet.

Was der Bundeswehr-Einstellungstest umfasst

Der Bundeswehr-Einstellungstest ist ein Verfahren zur Eignungsfeststellung. Geprüft werden die fachliche, die körperliche und die persönliche Eignung. Es geht also nicht nur darum, ob jemand rechnen und Rechtschreibung beherrscht, sondern auch darum, ob die gesundheitliche Belastbarkeit, die Fitness und die Motivation zum angestrebten Beruf passen.

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Vier Bausteine bilden den Kern: der computergestützte CAT-Test, die ärztliche Untersuchung, der Sporttest in Form des Basis-Fitness-Tests und ein Vorstellungsgespräch. Je nach Laufbahn kommen weitere Elemente hinzu, etwa ein Gruppensituationsverfahren oder zusätzliche Fachtests.

Wichtig für die eigene Erwartungshaltung: Die Einzelergebnisse werden am Ende gemeinsam betrachtet. Sie entscheiden nicht nur über ein Ja oder Nein, sondern auch darüber, für welche Laufbahn und welche Verwendung eine Bewerberin oder ein Bewerber überhaupt infrage kommt. Ein starkes Ergebnis in einem Bereich kann eine Schwäche in einem anderen abfedern, ein medizinischer Befund kann dagegen bestimmte Tätigkeiten von vornherein ausschließen.

Bewerbung, Einladung und Prüfungsort

Der Weg beginnt in der Regel mit einem Gespräch bei der Karriereberatung. Danach gehen Bewerbungsbogen und Unterlagen an ein Karrierecenter oder an das Assessment-Center für Führungskräfte. Zunächst wird geprüft, ob die formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Erst dann folgt die Einladung.

Die militärischen Auswahlverfahren finden in den Karrierecentern mit Assessment statt. Solche Standorte gibt es unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Mainz, Erfurt, Hannover, München, Stuttgart, Köln und Wilhelmshaven. Welcher Standort zuständig ist, hängt vom Wohnort beziehungsweise Bundesland und von der angestrebten Laufbahn ab. Der konkrete Prüfungsort steht im persönlichen Einladungsschreiben.

Bewerberinnen und Bewerber für die Offizierslaufbahn werden zentral im Assessment-Center für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln geprüft. Für alle gilt: Anreise, Unterbringung und Verpflegung können während des Verfahrens von der Bundeswehr übernommen werden. Wer weit entfernt wohnt, muss also nicht privat organisieren, wo er die Nacht zwischen zwei Prüfungstagen verbringt.

Dauer, Reihenfolge und der erste Prüfungstag

Das militärische Auswahlverfahren zur Eignungsfeststellung dauert in der Regel ein bis zwei Tage. Das gilt für die Laufbahnen der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Feldwebel sowie für den Freiwilligen Wehrdienst. Wie lang es im Einzelfall wird, richtet sich nach dem Prüfungsumfang der gewählten Laufbahn.

Der Auftakt ist organisatorisch. Nach der Meldung am Empfang folgt eine Info-Runde: Begrüßung, Erklärung der Abläufe und Inhalte, oft ein Vortrag über die Laufbahn. Dabei wird eine Mappe mit Unterlagen ausgegeben, in der auch der Laufzettel liegt. Auf ihm steht, wann welche Station an welchem Ort ansteht. Dieser Zettel ist der persönliche Zeitplan für die kommenden Stunden.

In der Mappe stecken außerdem Fragebögen. Ein Teil davon wird sofort ausgefüllt, dafür sind ungefähr 30 Minuten vorgesehen, andere werden später abgegeben. Dazu gehört auch ein biografischer Fragebogen zum eigenen Werdegang.

Dass Mitbewerber mit einer anderen Station starten, ist normal und kein Zeichen für eine Sonderbehandlung. Die Teilnehmenden werden in kleinere Gruppen eingeteilt und parallel auf die Stationen verteilt, damit weniger Wartezeit entsteht. Absolviert werden am Ende dieselben Prüfungen, nur in unterschiedlicher Folge. Ein Erfahrungsbericht aus einem zweitägigen Verfahren beschreibt etwa, dass direkt nach der Begrüßung Hörtest, Sehtest sowie Messen und Wiegen anstanden und danach das Mittagessen folgte.

CAT-Test und Persönlichkeitstest

Konzentrierte Bewerber an Computer-Arbeitsplätzen während eines CAT-Einstellungstests in einem Testzentrum.
Der CAT-Test, der Computer Assisted Test, ist der kognitive Kern des Verfahrens. Er wird ausschließlich am PC bearbeitet, die Aufgaben sind im Multiple-Choice-Format zu lösen. Geprüft werden je nach Laufbahn und Verwendung unter anderem Rechtschreibung und Sprachverständnis, Mathematik, logisches Denken, technisches Verständnis, Allgemeinwissen und Konzentrationsfähigkeit.

Entscheidend ist das Format: Es handelt sich um ein adaptives Testverfahren. Der Schwierigkeitsgrad passt sich dem Antwortverhalten an. Nach einer richtigen Antwort wird die nächste Frage schwerer, nach einer falschen leichter. Dadurch lässt sich das individuelle Leistungsniveau mit relativ wenigen Aufgaben eingrenzen. Für die Praxis heißt das auch, dass schwer werdende Aufgaben eher ein gutes Zeichen sind als ein Grund zur Panik.

Zur Dauer veröffentlicht die Bundeswehr keine offizielle Angabe. Verbreitet ist der Wert, dass der CAT-Test je nach Verwendung etwa zweieinhalb bis drei Stunden in Anspruch nimmt. Taschenrechner und Smartphone sind nicht zugelassen. Papier und Stift können für Rechenaufgaben bereitgestellt werden.

An den Wissens- und Leistungsteil schließt sich häufig ein Persönlichkeitstest an, auch Fragebogenverfahren genannt. Dort werden Aussagen vorgelegt, die auf einer Skala bewertet werden müssen, zum Beispiel zum Umgang mit Kompromissen. Richtige oder falsche Antworten gibt es hier nicht. Ehrlichkeit ist trotzdem ratsam, denn die eigenen Antworten können im Vorstellungsgespräch zur Sprache kommen. Spontan und ohne langes Taktieren zu antworten senkt außerdem das Risiko, sich in Widersprüche zu verstricken.

Ärztliche Untersuchung und gesundheitliche Eignung

Ein Arzt untersucht einen Mann mit einem Stethoskop im Rahmen der ärztlichen Musterung bei der Bundeswehr.
Die wehrmedizinische Begutachtung klärt, ob eine Person den körperlichen Belastungen des Soldatenberufs gewachsen ist. Laut Bundeswehr prüfen Ärztinnen und Ärzte dabei unter anderem Gehör, Sehkraft und Blutdruck sowie die allgemeine körperliche Belastbarkeit, dazu Rücken und Gelenke.

Das medizinische Ergebnis wirkt sich auf den Verwendungsgrad aus und kann einzelne Verwendungsreihen öffnen oder schließen. Die Bundeswehr nennt dafür ein anschauliches Beispiel: Wer eine Farbsehschwäche hat, kann keine fliegerische Verwendung ausüben, weil dort das korrekte Erkennen von Signalfarben lebenswichtig ist. In einer anderen Verwendung ist ein Einsatz aber weiterhin möglich. Eine Einschränkung bedeutet also nicht automatisch das Ende der Bewerbung. Am Ende der Untersuchung wissen alle Beteiligten, für welche Bereiche sie aus medizinischer Sicht geeignet sind.

Für die Musterung gilt ein reduzierter Umfang. Sie beschränkt sich im Regelfall auf die ärztliche Begutachtung, einen Computer-Test und ein persönliches Gespräch. Ein Gespräch mit einer Psychologin oder einem Psychologen findet nur im Ausnahmefall statt. Wer sich für zwei Jahre oder länger als Soldat auf Zeit verpflichten möchte, durchläuft weitere Stationen.

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Basis-Fitness-Test: der Sporttest im Auswahlverfahren

Zwei Männer beim Sprungtraining auf Boxen während des Bundeswehr Basis-Fitness-Tests auf einem Sportplatz.
Der Basis-Fitness-Test, kurz BFT, prüft standardisiert Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Er ist kein reines Bewerbungsinstrument, sondern begleitet den Dienst dauerhaft: Jede Soldatin und jeder Soldat soll ihn einmal im Jahr absolvieren, und er gehört bereits zur Grundausbildung.

Nach Angaben der Bundeswehr besteht der reguläre BFT aus Pendellauf, Klimmhang und einem 1.000-Meter-Lauf, der meist auf einer 400-Meter-Tartanbahn gelaufen wird. Alle drei Disziplinen müssen innerhalb von 90 Minuten abgeschlossen werden, und in jeder Disziplin gelten Mindestanforderungen.

Disziplin Anforderung / Ergebnis Bewertung / Punkte
Pendellauf Maximal 60 Sekunden Bestehen
Pendellauf 42 Sekunden Sehr gut
Klimmhang Mindestens 5 Sekunden Ausreichend (100 Punkte)
Klimmhang 45 Sekunden Gut (300 Punkte)
Klimmhang Mindestens 65 Sekunden Sehr gut (400 Punkte)
1.000-Meter-Lauf (oder 3.000m Fahrradergometer) Innerhalb von 6 Minuten 30 Sekunden Bestehen

Für die Offizierslaufbahn gibt es eine Besonderheit. Wer sich dafür interessiert, absolviert den Basis-Fitness-Test erstmals im Assessment-Center für Führungskräfte der Bundeswehr. Statt des 1.000-Meter-Laufs stehen dort 3.000 Meter auf dem Fahrradergometer auf dem Programm, mit derselben zeitlichen Anforderung von sechs Minuten und 30 Sekunden.

Vorstellungsgespräch und Gruppensituationsverfahren

Das Vorstellungsgespräch ist wie ein klassisches Bewerbungsgespräch aufgebaut und dauert in der Regel nicht länger als 60 Minuten. Ziel der Prüfungskommission ist es, die Person hinter den Unterlagen kennenzulernen und die bisherigen Testergebnisse einzuordnen. Erkenntnislücken werden geschlossen, vorhandene Ergebnisse bestätigt oder relativiert.

Typische Themen sind der schulische und berufliche Werdegang, die verwendungsspezifische Motivation einschließlich Auslandseinsätze, die Bundeswehr mit ihren Aufgaben und Einsätzen sowie aktuelle politische Fragen. Sich zu verstellen bringt hier wenig, weil das Gespräch gerade auf Konsistenz mit den bisherigen Stationen angelegt ist.

Für Offiziersbewerberinnen und Offiziersbewerber ist vor dem eignungsdiagnostischen Interview zusätzlich ein Gruppensituationsverfahren vorgesehen. Beobachtet werden soziale Kompetenzen, Kommunikation, Teamverhalten und das individuelle Verhalten vor und in der Gruppe.

Verfahrensschritt Inhalt/Ziel
Gruppensituationsverfahren (GSV) Testet soziale Kompetenzen und individuelles Verhalten in der Gruppe.
Gruppendiskussion Teil des GSV zur Bewertung von Gruppendynamik.
Planspiel Teil des GSV zur Simulation von Arbeitssituationen.
Kurzvortrag Teil des GSV zur Präsentationsfähigkeit.
Psychologisches Gespräch Abschließender Teil nach dem GSV.

Unterschiede nach Laufbahn und Verwendung

Im Großen und Ganzen durchlaufen alle Bewerberinnen und Bewerber dieselben Kernstationen: CAT-Test, psychologischer Test, Sporttest und ärztliche Untersuchung. Der Umfang und die Testinhalte werden aber an die angestrebte Laufbahn und Verwendung angepasst.

Für die Mannschaften, die Unteroffizierlaufbahn und die Feldwebellaufbahn bleibt es typischerweise bei diesem Kern. Für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter können zusätzliche Prüfungen hinzukommen, darunter ein spezifischer Deutschtest, ein Mathekompetenztest, das Gruppensituationsverfahren und ein Test zum mechanischen Verständnis.

Zivile Laufbahnen folgen einem eigenen Muster. Beim Einstellungstest für Verwaltungsfachangestellte teilt sich das Verfahren in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Am ersten Tag steht zunächst ein Aufsatz an, der Textverständnis, Grammatik und Rechtschreibung prüft, danach der computerbasierte Test. Fallen die schriftlichen Leistungen gut aus, folgt einige Wochen später die Einladung zum mündlichen Eignungstest.

Ergebnis, Einplanung und Wiederholung

Am Ende des Interviews werden Bewerberinnen und Bewerber kurz aus dem Raum gebeten, während das Prüfpersonal die gesammelten Erkenntnisse auswertet. Danach folgt die Rückmeldung: das Ergebnis, die erkannten Stärken und gegebenenfalls die Schwächen. Wer im Assessment gut abgeschnitten hat, hat gute Chancen auf die Wunschverwendung. Passt das Profil eher zu einer anderen Laufbahn, werden Alternativen vorgeschlagen. Zusätzlich gibt es einen formellen Zwischenbescheid.

Danach geht es zur Einplanung. Dort werden Eignung, Testergebnisse, persönliche Wünsche und die tatsächlich verfügbaren Stellen abgeglichen. Festgelegt werden Verwendungsreihe, Standort und Diensteintrittstermin. Diese Entscheidung ist später schwerer zu ändern als die Bewerbung selbst, deshalb lohnt es sich, vorher eine klare Vorstellung von Laufbahn und Zielverwendung zu haben.

Wer den CAT-Test nicht besteht, ist damit nicht dauerhaft ausgeschlossen. Eine offizielle Frist veröffentlicht die Bundeswehr nicht. Üblich ist die Angabe, dass eine erneute Bewerbung frühestens nach sechs Monaten möglich ist und dass das Testergebnis ab dem Feststellungsdatum zwei Jahre gültig bleibt.

Vorbereitung und Verhalten am Prüfungstag

Eine gute Vorbereitung deckt alle Stationen ab, nicht nur den Computertest. Konkret heißt das: sich über die gewünschte Laufbahn informieren, typische Aufgaben aus dem CAT-Test unter Zeitdruck trainieren, regelmäßig Sport machen und die Gesprächssituation üben. Für das Interview sollten Geschichte, Strukturen und Aufgaben der Bundeswehr, Auslandseinsätze und Bündnisse sowie die eigene Motivation und Eignung sitzen.

Der Prüfungstag selbst lässt sich organisatorisch entschärfen. Rechtzeitig anreisen, bei langer Fahrt am Vortag in der Nähe übernachten und ausgeruht erscheinen. Wer sich krank fühlt, sollte den Termin verschieben, denn das Verfahren fordert körperlich und psychisch viel. Ruhig, konzentriert und strukturiert an die Aufgaben herangehen bringt mehr als Hektik.

Als nächster Schritt: Klären Sie zuerst die gewünschte Laufbahn und Verwendung, weil davon abhängt, welche Stationen Sie tatsächlich erwarten. Danach lässt sich der Trainingsplan für CAT-Test, Sporttest und Interview gezielt statt pauschal aufbauen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Tests muss man bei der Bundeswehr machen?

Typische Bestandteile sind der adaptive CAT-Test, die ärztliche Untersuchung, der Basis-Fitness-Test und ein Vorstellungsgespräch. Je nach Laufbahn kommen ein Gruppensituationsverfahren oder weitere Fach- und Eignungstests hinzu.

Wie läuft das Auswahl- und Bewerbungsverfahren bei der Bundeswehr ab?

Nach der Bewerbung prüft die Bundeswehr die formalen Voraussetzungen. Bei einem positiven Ergebnis folgt die Einladung in ein Karrierecenter, wo die vorgesehenen Prüfstationen absolviert werden. Ablauf und Umfang richten sich nach Laufbahn und Verwendung.

Wie lange dauert der Einstellungstest der Bundeswehr?

Das militärische Auswahlverfahren dauert in der Regel ein bis zwei Tage. Der CAT-Test selbst nimmt je nach Verwendung etwa zweieinhalb bis drei Stunden in Anspruch. Zusätzliche Stationen können den Ablauf verlängern.

Wie läuft der CAT-Test bei der Bundeswehr ab?

Der CAT-Test ist adaptiv, die Schwierigkeit der Aufgaben passt sich also den Antworten an. Geprüft werden unter anderem Sprache, Mathematik, Logik, technisches Verständnis und Konzentration. Taschenrechner und Smartphone sind nicht erlaubt.

Welche Fragen und Themen kommen beim Bundeswehr-Einstellungstest vor?

Im CAT-Test sind Aufgaben zu Rechtschreibung und Sprachverständnis, Mathematik, Allgemeinwissen, logischem und technischem Denken sowie Konzentration und Reaktion üblich. Im Interview geht es zusätzlich um Werdegang, Motivation, Bundeswehrwissen und aktuelle politische Themen.

Wie läuft das Vorstellungsgespräch bei der Bundeswehr ab?

Das Gespräch dauert in der Regel höchstens 60 Minuten und soll die Person kennenlernen sowie die bisherigen Testergebnisse einordnen. Typische Themen sind der schulische oder berufliche Werdegang, die Motivation, die gewünschte Verwendung, Auslandseinsätze, die Bundeswehr und aktuelle politische Fragen.

Ist der Bundeswehr-Einstellungstest schwer, und ist die Bundeswehr etwas für mich?

Ein pauschales Urteil gibt es nicht, weil Anforderungen und Testumfang von Laufbahn und Verwendung abhängen. Das Verfahren prüft nicht nur Wissen, sondern auch körperliche Leistungsfähigkeit, gesundheitliche Eignung, Persönlichkeit und Motivation. Wer sich vorab mit der Zielverwendung beschäftigt, kann die eigene Passung realistischer einschätzen.

Wie hoch ist die Durchfallquote beim Bundeswehr-Einstellungstest?

Die Bundeswehr veröffentlicht dazu keine Durchfallquote. Kursierende Prozentangaben sind nicht als allgemeingültige Statistik belegt und sollten nicht als feste Bestehensgrenze verstanden werden. Maßgeblich sind die Mindestanforderungen der einzelnen Stationen und die Gesamtbewertung.

Was passiert, wenn man den CAT-Test nicht besteht?

Üblich ist die Angabe, dass eine erneute Bewerbung frühestens nach sechs Monaten möglich ist. Das Testergebnis bleibt ab dem Feststellungsdatum zwei Jahre gültig.

Wie kann ich mich am besten auf den Bundeswehr-Einstellungstest vorbereiten?

Bereiten Sie alle Stationen vor: typische CAT-Aufgaben unter Zeitdruck trainieren, sich über die gewünschte Laufbahn informieren, die Gesprächssituation üben und regelmäßig Fitness aufbauen. Reisen Sie ausgeruht und pünktlich an und verschieben Sie den Termin, wenn Sie krank sind.

Quellen

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